6 essentielle Trainingstechniken, die dein Fitness-Workout effektiver machen

Viele Trainierende suchen nach effektiven, einfachen Prinzipien, um ihr Workout, ihren Körper und ihre verfügbare Zeit besser zu nutzen.

Die folgenden 6 grundlegenden Trainingstechniken helfen dabei, Trainingseinheiten effizienter zu gestalten, die Qualität der Bewegung zu verbessern und langfristig bessere Ergebnisse zu erzielen. Sie sind universell anwendbar – unabhängig von Alter, Trainingsstand, Zielsetzung oder Trainingsform. Ob Leistungsathlet oder Einsteiger: Wer diese Prinzipien konsequent integriert, schafft die Grundlage für sicheres, wirksames und nachhaltiges Training

1. Füße aktiv flexen

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Beispiel:
#33 Dynamic Frontal – Durchgehend geflexte Füße sorgen für aktive Wadenarbeit, bessere Fußmuskulatur und konstante Spannung in den Beinen.

Training mit aktiven, geflexten Füßen – idealerweise barfuß – stärkt die Fuß-, Sprunggelenk- und Wadenmuskulatur. Diese Bereiche sind entscheidend für Stabilität, Kraftübertragung und Bewegungsqualität im Training wie im Alltag.

Gut trainierte Füße und Sprunggelenke sorgen für saubere Bewegungsabläufe und reduzieren Belastungen auf Knie, Hüfte und Rücken. Zusätzlich hilft aktives Flexen dabei, Waden- und Sprunggelenksmobilität zu verbessern, was sich positiv auf die gesamte Körperstatik auswirkt.

Moderne Schuhe übernehmen einen Großteil der Stabilisationsarbeit. Dadurch werden die Fußmuskeln weniger aktiviert und verlieren langfristig an Leistungsfähigkeit. In Kombination mit mangelnder Mobilisation kann dies zu Schwächen in der unteren Extremität und einem erhöhten Verletzungsrisiko führen – insbesondere bei schnellen Richtungswechseln oder Sprüngen.

Ziehe deine Zehen nach oben!

2. Gelenke niemals vollständig durchstrecken

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#59 Push-Up – Die Ellbogen bleiben am oberen Punkt leicht gebeugt und werden nicht vollständig durchgedrückt.

Alle Körperteile mit Bodenkontakt sollten nie komplett gestreckt sein. Knie und Ellbogen bleiben idealerweise leicht gebeugt, um eine stabile, belastbare und sichere Position zu gewährleisten.

Vollständig durchgestreckte Gelenke stehen unter hoher punktueller Belastung. Das erhöht das Verletzungsrisiko erheblich, insbesondere bei dynamischen oder statischen Halteübungen. Zudem schränken „verriegelte“ Gelenke den Bewegungsfluss ein und reduzieren die Effektivität der Übung.

Eine leichte Beugung sorgt für aktive Muskelspannung, bessere Kraftverteilung und mehr Kontrolle über die Bewegung – ein zentraler Faktor für sicheres Training.

Arme und Beine nie ganz durchstrecken!

Gelenke leicht angewinkelt lassen!

3. Den Körper in einer Linie halten

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#7 Two Point Classic Plank – Ohne konsequente Körperlinie verliert die Übung an Stabilität, Effektivität und Trainingsnutzen.

Besonders bei Core-Übungen wie Planks ist eine saubere Körperlinie entscheidend. Kopf, Nacken, Wirbelsäule, Becken und Beine bilden eine gerade Linie.

Diese Ausrichtung schützt die Wirbelsäule, verhindert Fehlbelastungen und stellt sicher, dass die Zielmuskulatur – insbesondere die Bauchmuskulatur – effektiv arbeitet. Gleichzeitig wird verhindert, dass andere Muskelgruppen unbewusst kompensieren.

Eine stabile Linie verbessert außerdem Balance und Körperspannung und ist ein zentrales Qualitätsmerkmal funktionellen Trainings.

Achte auf die gerade Linie!

4. Gesäßmuskulatur bewusst anspannen

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#44 Sumo Squat – Bereits in der Startposition bleibt die Gesäßmuskulatur aktiv unter Spannung.

Die aktive Anspannung der Gesäßmuskulatur sollte ein fester Bestandteil vieler Übungen sein: beim Aufrichten aus Kniebeugen oder Ausfallschritten, bei Planks, bei Hip Raises und zahlreichen weiteren Bewegungen.

Durch einen überwiegend sitzenden Alltag wird die Gesäßmuskulatur oft vernachlässigt. Dabei spielt sie eine Schlüsselrolle für:

  • eine stabile Hüfte
    eine gesunde Körperhaltung

  • die Entlastung des unteren Rückens

  • die Prävention von Knie- und Sprunggelenksverletzungen

Der Unterkörper profitiert besonders, wenn:

  • Übungen mit gezielter Gesäßaktivierung integriert werden (z. B. Squats, Lunges)

  • die Glutes auch bei anderen Übungen bewusst angespannt werden, um Körperspannung und Rückenschutz zu erhöhen

Die Aktivierung der Gesäßmuskulatur ist einfach umzusetzen, erfordert aber bewusste Aufmerksamkeit – und genau darin liegt ihr großer Effekt.

Po anspannen! PO ANSPANNEN!

5. Brust öffnen und Schulterblätter zurückziehen

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#1 Superman – Die bewusste Aktivierung der Schulterblätter öffnet die Brust und stabilisiert den Oberkörper.

„Brust öffnen“ bedeutet, das Brustbein leicht anzuheben und die Schulterblätter kontrolliert nach hinten zu ziehen – ohne Überstreckung oder Zwang.

Diese Haltung fördert:

  • eine aufrechte, stabile Körperhaltung

  • mehr Kraft und Aktivierung im oberen Rücken

  • bessere Beweglichkeit der Brustmuskulatur

Gerade bei Core-, Rücken- und Ganzkörperübungen ist eine offene Brust entscheidend für saubere Technik und langfristige Schulter- und Wirbelsäulengesundheit. Auch im Alltag wirkt sich diese Haltung positiv auf Atmung, Körperspannung und Belastungsverteilung aus.

Öffne deine Brustmuskulatur. Rücken gerade, Brust raus!

6. Technik verstehen und Wissensressourcen nutzen

Ein effektives Training beginnt vor der ersten Wiederholung. Wer sich vor dem Workout mit der korrekten Übungsausführung beschäftigt – durch Videos, Anleitungen oder Trainingsressourcen – trainiert sicherer und effizienter.

Ein grundlegendes Technikverständnis:

  • erhöht die Qualität der Bewegung

  • verbessert Trainingsergebnisse

  • reduziert das Risiko für Schmerzen und Verletzungen

Wichtig ist, diese Techniken nicht nur zu kennen, sondern sie konsequent in jedem Training anzuwenden. Genau diese scheinbaren Details entscheiden langfristig über Leistungsentwicklung, Fortschritt und Nachhaltigkeit im Training.

Fazit:
Sauberes Training ist kein Zufall. Es entsteht durch bewusste Technik, Körperspannung und Aufmerksamkeit für Details. Wer diese sechs Prinzipien verinnerlicht, trainiert nicht nur effektiver, sondern auch gesünder – und holt langfristig deutlich mehr aus jeder einzelnen Einheit heraus.